Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

Frankreich

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Auf Tucholskys Spuren durch die Pyrenäen


Von August bis Oktober 1925 war Kurt Tucholsky rund zwei Monate lang gemeinsam mit seiner Frau unterwegs in den Pyrenäen. Dort besuchte er den Pic du Midi, dessen gewaltiges Observatorium ihn anmutete wie ein Märchenschloss, er verbrachte kurze Zeit in dem nach Schwefel riechenden Thermalort Cauterets und er wanderte zum höchsten Wasserfall Mitteleuropas – dem Cirque de Gavarnie, der auf ihn freilich weit weniger Eindruck machte als auf den französischen Romantiker Victor Hugo, der in dem bizarren, über 400 Meter hohen Wasserfall ein „Kunstwerk des Raubtiers Natur“ und als ein „Kolosseum des Chaos“ sah

Einmal im Leben über den Col de Tourmalet - Rennrad-Tourismus in den Hochpyrenäen

Es gibt viele Gründe in die französischen Pyrenäen zu fahren. Die urwüchsige Natur und die heilbringenden Thermalbäder, die zahlreichen Murmeltiere und Bartgeier, die jenseits der ausgetretenen Pfade anzutreffen sind, aber auch den schmackhaften Pyrenäenschinken und –käse. Dazu kommt die frische und gesunde Luft, die Erholung und Entspannung verspricht. Doch viele Besucher kommen hierher auch aus einem ganz anderen Grund. Sie wollen sich hier nicht erholen und entspannen, sondern sich abrackern – sie wollen ihre persönlichen Grenzen erfahren und beweisen, was in ihnen steckt. Und was wäre hierfür besser geeignet als der Tour de France zu folgen und den 2114 Meter hohen Col de Tourmalet mit dem Fahrrad zu erklimmen.

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