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Rainer Heubeck

Aktuelles

Aktuelle Themenangebote aus der Deutschland, der Ukraine, dem Libanon, Polen und Südafrika

Trolle, Seegeister und Wüschte Sierche: Bei der alemannischen Fasnet ist Konstanz außer Rand und Band

Die Konstanzer Straßenfasnet am „Schmotzigen Dunnschtig“ lockt Besucher aus dem gesamten süddeutschen Raum und aus der Schweiz in die Bodenseestadt. Diese erleben dort nicht nur, wie die Narren mit lauten „Ho Narro“-Rufen bereits am Vormittag das Rathaus stürmen und wie sie zu den Gymnasien ziehen, um die Schüler zu befreien, sie sehen auch zahlreiche weißgekleidete Gestalteten mit Fackeln in den Händen durch das abendliche Konstanz ziehen. Das Wort Sperrstunde ist am „Schmotzigen Dunnschtig“ ein Fremdwort – und das nicht nur in den normalen Kneipen und Restaurants, sondern auch in zahlreichen Besenwirtschaften, die ausschließlich in der närrischen Jahreszeit ihre Pforten öffnen.

Österreich-ungarisches Flair im Westen der Ukraine: Lemberg fasziniert mit Architektur und Kultur

Eine mittelalterliche Altstadt unter dem Schutz der UNESCO, ein Opernhaus mit K & K-Flair – sowie zahlreiche Spuren eines Jahrhunderte andauernden Zusammenlebens von Armeniern, Juden, Polen und Ukrainern. Lemberg, die ehemalige Hauptstadt Galiziens, ist nicht nur geographisch, sondern auch mental die westlichste Stadt der Ukraine. Lemberg bzw. Lviv, eine der Gastgeberstädte der Fußball Europa-Meisterschaft 2012, ist kulturell überaus lebendig – doch zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehört ausgerechnet ihr Friedhof: Mit seinen kunstvoll gestalteten Grabstätten gilt der Łytschakiwski-Friedhof als das Peré Lachaise der Ukraine.

Von Gotteshäusern und Fußballgöttern: Die ukrainische Hauptstadt Kiew lohnt nicht nur während der EM einen Besuch

Die Ukraine ist touristisch bislang noch ein schlafender Riese, durch die Fußball-Europameisterschaft hofft sie wach geküsst zu werden. Davon wird vor allem die Hauptstadt Kiew profitieren – in deren neu renovierten Olympiastadion sollen die beiden besten Teams zum Endspiel antreten. Denn auch jenseits des Fußballs hat die Hauptstadt der Ukraine viel zu bieten: Die Sophienkathedrale steht ebenso unter UNESCO-Schutz wie das Kiewer Höhlenkloster. Obgleich in der Stalin-Zeit mehr als 150 Kirchen geköpft, gesprengt oder dem Erdboden gleich gemacht wurden, ist Kiew noch immer eine der bedeutendsten Stätten des orthodoxen Glaubens – und steht damit gleichauf mit dem Berg Athos und der Stadt Jerusalem.

Von Beirut nach Baalbek und Byblos – Weltkulturerbeland Libanon

Baalbek, Byblos und Beirut, drei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Libanon,  haben eines gemeinsam: Ihr Name beginnt jeweils mit dem Buchstaben B. Zwei dieser drei Stätten – die faszinierenden Ruinenstädte Baalbek und Byblos – stehen als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Sie – und die pulsierende Metropole Beirut – sind die Hauptgründe dafür, dass sich der Libanon touristisch im Aufwind befindet. Immer mehr Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie Italiener und Franzosen entdecken das geschichtsträchtige Mittelmeerland, das zwar klein ist, aber ungemein vielfältig.

Naturidyll an der polnisch-ukrainischen Grenze: Mit Kutsche, Boot und Schmalspurbahn durch die Waldkarpaten im Südosten Polens

Die Waldkarpaten im Dreiländereck Polen, Ukraine und Slowakei sind ein unentdecktes Stück Europa, das noch Lebensraum bietet für Wölfe und Bären. So lassen sich die Beskiden durchaus beschreiben – und doch ist das nur eine Facette der Region, die im Sommer und Herbst mit einer Fülle an Pilzen sowie mit Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren lockt. Nur ein Stück entfernt, am 2200 Hektar großen Solina-Stausees, zeigen die Waldkarpaten ein anderes Gesicht: Am Ufer des Sees  finden sich Hotels, Ferienanlagen, Campingplätze, Souvenirstände, Restaurants, Bootsableger  und Karussells. Bei Besuchern der Beskiden ebenfalls populär: Ein Ausflug mit der Waldbahn, die auf der kurvigen Strecke von Majdan nach Przyslup elf Kilometer lang durch unberührte Natur holpert. Wer will, kann die Region aber auch auf dem Rücken eines Pferdes oder von den Holzbänken einer Kutsche aus entdecken.

Fair Trade im Tourismus: Die Bulungula Lodge an der südafrikanischen Wild Coast

Wasser holen, Brennholz sammeln und Maiskörner zerquetschen – wer den Xhosa Ort Nqileni an der südafrikanischen Wildcoast besucht, erlebt den Alltag der Dorfbewohner hautnah. Und stellt gleichzeitig fest, dass Fair Trade auch im Tourismus funktionieren kann: Denn die Dorfbewohner sind Mitbesitzer der Lodge, die Gemeindeversammlung vergibt die Arbeitsplätze nach sozialen Kriterien – und durch Solaranlage, Komposttoiletten und „Raketenduschen“ stimmt auch die Ökobilanz.

Drei Elefanten, drei Geparden und drei Löwenbabys: Mit Roger Gordon durchs Inkwenkwezi Game Reserve

Weiße Löwen, Elefanten, Nashörner, Geparden, Zebras, Antilopen, Giraffen und Strauße beobachten – und das in einem malariafreien Gebiet und mit Blick aufs Meer. Das Inkwenkwezi Game Reserve in Südafrika bietet Besuchern ein außergewöhnliches Natur- und Safarierlebnis, ergänzt durch vielfältige Outdoor-Aktivitäten. Nach Voranmeldung können Touristen hier sogar einem Rangerausbilder über die Schulter sehen und ihn bei seinen Unterrichtsstunden begleiten.

 

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