"> USA (Alaska)

Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

USA (Alaska)

 

Halt machen, wo es am schönsten ist: Mit dem Wohnmobil durch Alaska

Wilde Tiere beobachten, egal ob Killer- oder Buckelwale, Seelöwen oder Robben, Grizzly- oder Schwarzbären, Elche oder Rentiere, Dall-Schafe oder Gebirgsziegen, das macht einen Großteil des Reizes eines Alaska-Aufenthalts auf. Doch auch wer Wandern oder Mountain-Biken will, wer gerne über Gletscher kraxelt oder mit einem knallgelben Kajak durch einen Fjord paddeln will, ist in Alaska goldrichtig. Mit dem Wohnmobil lassen sich verschiedene Nationalparks verbinden. Die beliebtesten Wohnmobil-Routen führen von Anchorage aus Richtung Süden auf die Kenai-Halbinsel zum Kenai-Fjord-Nationalpark – oder aber über den Denali-Nationalpark nach Fairbanks und Valdez.

Auf den Spuren von Georg Steller – Mit der „Alaskan Explorer“ durch den Kenai- Fjords-Nationalpark

Der im fränkischen Bad Windsheim geborene Naturforscher Georg Wilhelm Steller war nicht nur bei Berings letzter Expeditionsfahrt mit an Bord, er war auch der erste Europäer, der Alaskas Tier- und Pflanzenwelt systematisch beschrieb und analysierte. Steller ist heute in Europa fast in Vergessenheit geraten, in Alaska hingegen kennt ihn jedes Schulkind. In Seward im Süden Alaskas kümmert sich das Alaska Sea Life Center um den Erhalt der Stellerschen Seelöwen. Bei Expeditionskreuzfahrten in den Kenai- Fjords- Nationalpark kann man die Seelöwen zudem in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Ebenso wie Killler- und Buckelwale – und tosende Gletschermassen, die langsam ins Meer brechen.

Im Entengang auf den Rootgletscher: Der Wrangell-St.Elias-Nationalpark ist bislang noch ein echter Geheimtipp

Alaska, Amerikas „last frontier“, ist zuweilen ziemlich zivilisiert. Doch wer abseits der gängigen Routen unterwegs ist, kann es noch finden, das wilde, das ursprüngliche Alaska – eine Region, in der man die Gletscher nicht beäugt, sondern besteigt, ein Alaska fernab der asphaltierten Highways und der Wohnmobil-Campingplätze mit bis zu 200 Stellplätzen. Ein idealer Einstieg, um dieses unberührte Alaska kennen zu lernen, ist der Wrangell-St. Elias-Nationalpark. Dieser Nationalpark, der sechs Mal so groß ist wie der Yellowstone-Park, ist ideal für Aktivurlauber, die wandern, raften oder auf Gletscher klettern wollen. Auch die verlassene Kennecott Copper Mill, einst die größte und ertragreichste Kupfermine der Welt, lohnt einen Besuch.

 

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