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Von Gotteshäusern und Fußballgöttern: Die ukrainische Hauptstadt Kiew lohnt nicht nur während der EM einen Besuch
Die Ukraine ist touristisch bislang noch ein schlafender Riese, durch die Fußball-Europameisterschaft hofft sie wach geküsst zu werden. Davon wird vor allem die Hauptstadt Kiew profitieren – in deren neu renovierten Olympiastadion sollen die beiden besten Teams zum Endspiel antreten. Denn auch jenseits des Fußballs hat die Hauptstadt der Ukraine viel zu bieten: Die Sophienkathedrale steht ebenso unter UNESCO-Schutz wie das Kiewer Höhlenkloster. Obgleich in der Stalin-Zeit mehr als 150 Kirchen geköpft, gesprengt oder dem Erdboden gleich gemacht wurden, ist Kiew noch immer eine der bedeutendsten Stätten des orthodoxen Glaubens – und steht damit gleichauf mit dem Berg Athos und der Stadt Jerusalem.
Österreich-ungarisches Flair im Westen der Ukraine: Lemberg fasziniert mit Architektur und Kultur
Eine mittelalterliche Altstadt unter dem Schutz der UNESCO, ein Opernhaus mit K & K-Flair – sowie zahlreiche Spuren eines Jahrhunderte andauernden Zusammenlebens von Armeniern, Juden, Polen und Ukrainern. Lemberg, die ehemalige Hauptstadt Galiziens, ist nicht nur geographisch, sondern auch mental die westlichste Stadt der Ukraine. Lemberg bzw. Lviv, eine der Gastgeberstädte der Fußball Europa-Meisterschaft 2012, ist kulturell überaus lebendig – doch zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehört ausgerechnet ihr Friedhof: Mit seinen kunstvoll gestalteten Grabstätten gilt der Łytschakiwski-Friedhof als das Peré Lachaise der Ukraine.
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