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Der Häuptling liegt ruhig in der Hängematte - bei den Kuna-Indianern auf den San Blas-Inseln ist Hektik ein Fremdwort
Mehr 350 Inseln und Inselchen bilden das San Blas Archipel an der Ostküste Panamas. Die Inseln haben eine Besonderheit: Etwa fünfzig von ihnen sind nicht von Mestizen, sondern von Kuna-Indianern bewohnt, die es geschafft haben, ihre Tradition zu erhalten. Der althergebrachte Kunatanz, bei dem die Frauen bunte Gewänder tragen und die Männer auf Holzflöten spielen, ist ein langsamer Tanz, bei dem sich niemand verausgabt. Auch das Dorf-Oberhaupt empfängt seine Gäste meist ganz relaxt in der Hängematte. Touristen begeistern in „Kuna Yala“ die rund 300 unbewohnten Mini-Inselchen mit ihren Traumstränden. Jeden Tag eine anderes Eiland ganz für sich alleine haben – auf San Blas wird dieser Traum Wirklichkeit.
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Badeurlaub mit Pfeil und Bogen – Die John-Wayne-Insel Taborcillo lockt mit einer Westernstadt unter österreichischer Regie
Eine eigene Insel, irgendwo im Pazifik. Wie viele Menschen mögen davon wohl träumen? Der 62-jährige Österreicher Ralph Hübner hat sich diesen Traum erfüllt. Er hat die Insel Taborcillo gekauft, die einst der Westerlegende John Wayne gehört hatte. Er hofft, dass seine Westernstadt „John Wayne City“ Urlauber aus Panama und aus Übersee anlockt. Mit Cowboyhut auf dem Kopf sein Glück auf einer Shooting Ranch versuchen, mit einer Feder in den Haaren zu Pfeil und Bogen greifen – solche Attraktionen finden Besucher auf anderen panamesischen Inseln schließlich nicht. Auch das Abendprogramm auf Taborcillo steht ganz im Zeichen Hollywoods. Beim Filmen wie „El Dorado“ oder „Rio Bravo“ erwacht die Leinwandlegende Abend für Abend wieder zum Leben.
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