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Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

Portugal

Lissabon: Quadratisch, praktisch, schön: Lissabon, die Stadt der Azulejos

Keine andere europäische Hauptstadt ist besser geeignet, auf den Spuren der Azulejo-Kunst zu wandeln, als die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Hier findet sich das Museu Nacional do Azulejo, das den Werdegang der Schmuck-Fliesen über sechs Jahrhunderte dokumentiert. Auch die Lissabonner Kirchen und Klöster sind mit Azulejos verkleidet, ebenso wie Brunnen und Metro-Stationen. Eine aus Deutschland stammende Stadtführerin bietet Themenspaziergänge an, die deutlich machen, dass der Lissabonner Kachelrausch selbst Bürgerhäuser, Tabakläden und Arbeitersiedlungen erfasst hat.

Lissabon:  Die etwas andere Tagestour - im Motorrad-Beiwagen von Lissabon nach Sintra

Ein Tagestour mit Flair - wer mit João Soares durch Lissabon, zum Cabo da Roca oder nach Sintra fährt, erlebt einen Ausflug der besonderen Art. Im Beiwagen eines nahezu originalgetreuen Nachbaus der BMW R 71 aus den 40er Jahren erschließt sich portugiesische Hauptstadt und die angrenzende Küstenregion mit Fahrtwind um der Nase und Rundum-Panoramasicht ohne störende Scheiben. Eine Nostalgie-Fahrt, bei der bewundernde Blicke garantiert inklusive sind.

Lissabon: Fahrkarte in die Rua dos Douradores - Auf den Spuren Fernando Pessoas durch Lissabon

Eine Stadt aus der Perspektive ihres wichtigsten modernen Schriftstellers kennen lernen - ein literarischer Spaziergang erschließt Lissabon auf den Spuren Fernando Pessoas. Der 1935 verstorbene Autor war Stammgast im Café Brasileira im Chiado und im Martinho do Arcada an der Praça do Comércio. Er wohnte am Largo do Carmo und arbeitete als Handelskorrespondent in der Unterstadt. Nicht nur, aber auch in der Rua dos Douradores. "Hätte ich die Welt in der Hand", so Pessoa im "Buch der Unruhe", "so würde ich sie doch, dessen bin ich sicher, gegen eine Fahrkarte in die Rua dos Douradores eintauschen." Bei ihrem gut zweistündigen Pessoa-Spaziergang zitiert die aus Westfalen stammende Wahl-Lissabonnerin Simone Klein Schlüsselpassagen aus Pessoas Werken und zeigt ihren Besucher gleichzeitig einige der charmantesten Straßen und Plätze Lissabons

Madeira: Quinta statt Finca - Auf der Blumeninsel Madeira locken stilvolle Herrenhäuser inmitten von Strelizien, Hortensien und Bougainvillen

Wer auf Madeira Urlaub macht, sucht in der Regel keine Ballermann-Atmsphäre und keine durchtanzten Disconächte, sondern aktiven Naturgenuss - verbunden mit Ruhe und Entspannung. Wo ließe sich dieser Wunsch idealer realisieren, als in einer großzügigen Anlagen, deren Kern ein historisches Herrenhaus bildet und die von einem liebevoll gestalteten Garten umgeben ist? Glücklicherweise hat Madeira etliche solcher Perlen zu bieten, denn viele Herrenhäuser - auf Madeira Quinta genannt - die früher einheimische Zuckerbaronen, reichen Weinbauern oder britischen Händlern oder Adligen vorbehalten waren, öffnen mittlerweile ihre Türen für Besucher. Die meisten der sechzehn Quintas, die sich zu den "Quintas da Madeira" zusammengeschlossen haben, befinden sich inmitten großzügiger Gartenanlagen - allein im botanischen Garten der Quinta Splendida können mehr als 650 verschiedene Pflanzen und Blumen bewundert werden.
 

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