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Moche, Chimú und Lambayeque – faszinierende präkolumbianische Kulturen im Norden Perus
Die Inkas haben Peru einhundert Jahre lang beherrscht – und sie sind weltweit bekannt. Die Kultur der Moche dominierte den Norden Perus über 700 Jahre lang – doch sie war lange Zeit so gut wie vergessen. Dabei stehen ihre mit Goldschätzen gefüllten Königsgräbern den prachtvollen Grabstätten ägyptischer Pharaonen kaum nach. Eine faszinierende, aber auch eine grausame Kultur: Um den Berggott Ai Apaek gnädig zu stimmen, wurden von den Moche nicht nur Lamas, sondern auch Menschen geopfert. Doch neben der Moche-Kultur, deren Bauwerke vielerorts erst archäologisch erschlossen werden, gibt es in Nordperu noch mehr zu entdecken. Beispielsweise Chan Chan, die gigantische Lehmziegelstadt der Chimú. Oder das Sicán Nationalmuseum, mit geheimnisvollen Gräbern und kunstvollen Keramik- und Goldarbeiten aus der Lambayeque-Kultur.
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