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Im Tal der Auswanderer – Gesang und Sport in der Wildschönau
Bis vor etwa 100 Jahren war die Wildschönau - ein Hochtal inmitten der Kitzbüheler Alpen, in dem ab dem 16. Jahrhundert Silber- und Kupfererze abgebaut wurden - nur durch die Kundler Klamm zu erreichen. Seit die Straße ins Inntal gebaut wurde, hat sich vieles verändert – doch seinen Zusammenhalt hat das Tal, in dem noch heute mehr als 250 Bauernhöfe bewirtschaftet werden, bislang behalten und sogar bis nach Südbrasilien fortgesetzt. Dort hat der ehemalige Wildschönauer Bürgermeister und spätere österreichische Landwirtschaftsminister Andreas Thaler im Jahr 1934 die Siedlung Dreizehnlinden gegründet. Heute lockt die österreichische Wildschönau die Besucher mit vier Blaskapellen und einem spektakulären Almabtrieb, aber auch mit Nordic Walking und Paragliding.
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Von Kufstein ins Kaisertal
Die 15.000-Einwohner-Stadt Kufstein lockt die Besucher nicht nur mit einer sehenswerten Festung - die in diesem Jahr 800 Jahre alt wird - und mit zahlreichen Events, sondern auch mit vielfältigen Wandermöglichkeiten. Eine der beliebtesten Routen führt über die 236 Stufen des Kaiseraufstiegs ins Kaisertal, einem markanten Taleinschnitt zwischen dem Zahmen und dem Wilden Kaiser. Dieses Bergtal ist einzigartig: Es ist das letzte bewohnte Tal Österreichs, das noch nicht für den Straßenverkehr erschlossen wurde – und hat genau deshalb seinen ganz eigenen Charme. Etwa dreißig Menschen leben derzeit im Kaisertal. Zwei davon sind Barbara und Anton Schaffer, die den Hinterkaiser-Hof und zwei Almen bewirtschaften.
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