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Aufbruch zu neuen Ufern: Die Hafenmetropole Rotterdam erfindet sich neu
Dort, wo früher ein Zentrum des niederländischen Kolonialhandels war, woran heute noch Aufschriften wie „Borneo“, „Sumatra“ und „Java“ an den alten Lagergebäuden erinnern, hat sich eine hippe und schicke Atmosphäre entwickelt, geprägt durch einen kontrastreichen, aber gelungenen Mix aus Alt und Neu. So sind es vom Gebäude des World Port Centers, einem 124 Meter hohen runden Glaspalast, der vom britischen Stararchitekten Sir Norman Foster entworfen wurde, nur wenige Meter bis zum Hotel New York, einem Luxushotel, das im 1901 gebauten Verwaltungs- und Abfertigungsgebäude der Holland-Amerika-Linie untergebracht ist.
Schmucke Federn, große Klappe: Die niederländische Königsstadt Den Haag gibt sich kunstsinnig
Den Haag ist eine von vier niederländischen Städten, die sich in den Jahren 2009 und 2010 als „Holland Art Cities“ präsentieren. Neben dem Mauritshuis, in dem zahlreiche Werke von Rembrandt und Rubens sowie „Das Mädchen mit dem Perlohrgehänge“ von Jan Vermeer zu bewundern sind, beteiligt sich auch das Den Haager Gemeentemuseum an dem über zwei Jahre angelegten Kunst-Event, das 25 Ausstellungen in zehn verschiedenen Museen umfasst. Für Kunstfreunde lohnt sich in Den Haag aber nicht nur der Museumsbesuch. Auch Klassik, Theater und Jazzfestivals wie „The Hague Jazz“ oder Pure Jazz sind einen Abstecher wert. Und Shoppingliebhaber finden im Zentrum der traditionsreichen Königsstadt nicht nur Dutzende von Galerien sowie exklusive Boutiquen, sondern auch rund 150 Antiquitätenläden.
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