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Von Chaupultepec nach Querétaro – auf Kaiser Maximilians Spuren durch Mexiko
Bei Triest hatte sich Maximilian von Habsburg bereits ein Traumschloss bauen lassen, doch dann wurde der Bruder von Kaiser Franz Joseph I. überraschend mexikanischer Kaiser. In Mexiko City schuf er sich kurzerhand sein „Schönbrunn vom Mexiko“. Doch die Freude an dem Palast währte nicht lange: Als Frankreich seine Truppen aus Mexiko zurückzog, blieb Kaiser Maximilian im Lande – bis zu seiner Hinrichtung am 19. Juni 1867. In einer Reportage werden die Schauplätze des historischen Dramas vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Stadt Querétaro, einer charmanten Kolonialstadt im mexikanischen Hochland, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Von Santa Clara de Cobre nach Pátzcuaro: Kunsthandwerk und Kolonialstädte im mexikanischen Hochland
Während in Santa Clara del Cobre fast in jedem Haus Kupfergefäße geschmiedet werden, konzentrieren sich die Einwohner von Quiroga auf die Herstellung von Lederwaren. In Tócuaro hingegen konkurrieren die Familien darum, wer die furchterregendsten Holzmasken schnitzt. Verkauft werden viele dieser Produkte in Pátzcuaro, einer malerischen 70.000 Einwohner-Stadt im mexikanischen Bundesstaat Michoacán. Auf dem kolonial geprägten Hauptplatz der Stadt führen Folkloretänzer den „Danca de las Viejitos“ auf. Der Tanz knüpft an vorkolumbianischen Traditionen an und ist typisch ist für Michoacán: Karikierende Holzmasken mit Männergesichtern lassen dabei selbst Kinder wie Greise aussehen.
Kolonialkirchen, Silberminen und 160 Mumien – Makabres und Magisches aus dem mexikanischen Hochland
Als der Friedhof in Guanajuato zu klein wurde, stießen Arbeiter auf Dutzende von Leichen, die nahezu unversehrt waren. Und da Mexikaner dem Tod auch eine spielerische Seite abgewinnen, widmeten sie den „Momias“ kurzerhand ein eigenes Museum. Mittlerweile sind in Guanajuato etwa 160 gut erhaltene Leichname aufgebahrt – von der nur knapp über zehn Zentimeter großen Kindermumie bis zum Greis, von den Überresten lebendig Begrabener bis zu den Leichnamen erstochener und erwürgter Menschen ist hier vieles zu finden, was zart besaiteten Besuchern durchaus den Appetit verderben kann. Aber keine Sorge - neben dem Mumien-Museum werden in der Reportage auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Kolonialstädte Guanajuato und San Miguel de Allende vorgestellt.
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