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Wasserschweine, Kaimane und Brüllaffen: das brasilianische Pantanal ist die Arche Noah Südamerikas
Im brasilianischen Pantanal, dem größten Überschwemmungsgebiet der Erde, kommen auf jeden Einwohner etwa vierzig Kaimane. Die Bewohner des gewaltigen Binnendeltas haben gelernt, mit und von den Wassertieren zu leben: Piranha-Suppe steht bei ihnen ebenso auf dem Speiseplan wie ein spezielles Omelett, das aus Kaiman-Eiern gebacken wird. „Die Arche Noah Südamerikas“ wird das Pantanal häufig genannt – denn nirgends in der Neuen Welt finden sich mehr verschiedene Tierarten als hier: da eine Familie von Wasserschweinen, die hier „capivara“ genannt werden, dort ein paar Füchse, an der nächsten Brücke ein Brillenkaiman, der schnell von der Straße huscht – und natürlich zahlreiche Vogelarten.
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Der wilde Westen Brasiliens – eine Reise durch den Mato Grosso
Das Land ist mehr als eineinhalb mal so groß wie Frankreich, und doch leben nicht einmal 2,3 Millionen Menschen dort. Der Mato Grosso – der drittgrößte Bundesstaat Brasiliens – ist in Europa weitgehend unbekannt. Dabei hat der wilde Westen Brasiliens gerade Naturliebhabern viel zu bieten. In einem einzigen Bundesstaat vereinen sich hier drei völlig verschiedene Ökosystem: die bizarren Tafelberge der Chapada dos Guimaraes, das Überschwemmungsgebiet Pantanal und den Amazonas-Regenwald. In einer Reportage werden die Naturschönheiten vorgestellt, dazu kommen Informationen über Goldgräber, Glückssucher und brasilianische Cowboys.
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