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Flamingos, Pelikane und Sandbänke: die Koralleninseln Los Roques
Oft sitzen sie zu Dutzenden auf der Reling und auf dem Dach eines kleinen Fischerbootes. Manchmal kreisen sie auch in Ufernähe über dem Wasser, um dann blitzschnell mit dem Kopf nach unten im Sturzflug ins Wasser zu schießen. So groß und plump die Vögel, die sich nur schwerfällig in die Lüfte begeben, zuweilen auch wirken – Pelikane sind geschickte Fischer. Die Pelikane sind nicht die einzigen Tiere, die sich in dem unter Naturschutz stehenden Meeres-Nationalpark wohl fühlen. Fregattvögel, Tölpel, Lachmöwen und Flamingos sind ebenso an anzutreffen wie Meeresschildkröten und verschiedenste Fische. Doch Los Roques ist nicht nur ein Nationalpark, sondern auch ein Urlaubsparadies wie aus dem Bilderbuch – mit schneeweißem Sand, einem türkisgrün und aquamarinblau leuchtendem Meer und mit faszinierenden Tauchgründen.
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Urlaub auf der Rinderfarm
Die Sonne sticht unbarmherzig vom Himmel. Die Luft ist staubig. In der ausgemergelten Erde klaffen Risse. Am Wegrand liegt ein Pferdekadaver. Der Rumpf ist bereits weitgehend von den Geiern zerfressen, nur der Kopf des Tieres ist noch gut erkennbar. Niemand nimmt Notiz von dem toten Tier. Trotz der Hitze werden Fantasma, Marlboro, Cubiro, Pitufo und Comanschi, die fünf Touristen-Ausreit-Pferde des Hatos Doña Bárbara, plötzlich schneller. Sie wissen: Nun ist es nicht mehr weit zur Wasserstelle.
Wer macht hier eigentlich Urlaub? Hier im venezolanischen Tiefland, das flach ist wie ein Brett? Hier in der Posada Doña Bárbara, einer Rinderfarm, die vor zwei Jahren umgebaut wurde, und die seither über 19 komfortable Gästezimmer verfügt?
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