Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

Ko Chang - Khao Yai

 

Monsun-Regenwald, Nashornvögel und Weinberge - der Khao Yai-Nationalpark nordöstlich von Bangkok, ein Eldorado für Naturfreunde und Weinliebhaber

"Die meisten ausländischen Touristen fahren nach Nordthailand, wenn sie eine Dschungeltour unternehmen wollen. Dabei finden sich dort fast nur Sekundärwälder, beispielsweise angepflanzte Bambuswälder. Hier im Khao Yai-Nationalpark haben wir echten Monsunregenwald - und die Artenvielfalt ist viel größer", beteuert die 34-jährige Udorn Jantboworn, die bereits Leonardo Di Caprio durch den Khao Yai-Park geführt hat. Ein Besuch in dem Nationalpark, der seit dem Jahr 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt und in dem unter anderem Affen, Elefanten und Nashornvögel zu sehen sind, lohnt sich nicht nur für Naturliebhaber, sondern auch für Weinfreunde. In der Khao Yai Winery im PB Valley keltert Prayut Piangbunta, der erste Kellermeister Thailands, Thailands besten Rotwein. Sein 2000er Shiraz wird sogar bei Galaabenden für ausländische Staatsgäste kredenzt.

Vier Strände und mehr als fünfzig Inseln: Im Koh Chang-Archipel boomt der Natur-Tourismus

Koh Chang, die zweitgrößte Insel Thailands, hat die sich in den letzten Jahren zum touristischen Shooting-Star entwickelt. Die Insel, die vor fünf Jahren noch ein Geheimtipp für Rucksackreisende war, ist der ideale Ausgangspunkt, um ein Archipel mit über 50 Inseln und Inselchen zu erkunden, das zum Großteil als Nationalpark ausgewiesen ist. "Koh Chang ist anders als Pattaya, Koh Samui oder Phuket, hier gibt es keine Jetskis und keine Banana-Boote, hier ist es ruhig und friedlich, ein idealer Platz für Naturfreunde und für den Familienurlaub", erläutert Wantanee Sokhanta, die seit vier Jahren auf Koh Chang lebt. Damit die Touristen, die mittlerweile mehrere hochwertige Resorts auf der Insel vorfinden, bei Laune gehalten werden, gibt es ein Delphinarium und drei Elefantencamps. Beeindruckender noch ist für viele Besucher die Unterwasserwelt des Archipels, die bei Schnorchelausflügen nach Koh Yuk und Koh Nok erkundet werden kann. "Wenn man Bananen ins Wasser wirft, kommen sofot wunderschöne bunte Fische angeschwommen", schwärmt Wantanee Sokhanta.

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