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Flamingos, Baumratten und Touristenbäume: Auf Ernest Hemingways Spuren durch die Jardines del Rey
Ernest Hemingway, ein begeisterter Angler, schätzte die Umgebung von Cayo Guillermo, die heute noch zu den besten Hochseefischerei-Revieren Kubas zählt. Eine Liebe, der die Kubaner eine Referenz erwiesen, indem sie den schönsten Strand auf Cayo Guillermo nach Hemingways Yacht benannt haben. Ein drei Kilometer langer, feinsandiger Traumstrand mit kristallklarem Wasser, der hinter haushohen Dünen versteckt ist, trägt seither den Namen Playa Pilar. So einsam wie Ernest Hemingway kann man sich auf Cayo Coco und Cayo Guillermo mittlerweile nicht mehr fühlen. Denn zu Hemingways Zeiten waren die Koralleninseln nur mit dem Boot erreichbar. Seit knapp zwanzig Jahren ist das anders. Und als Kuba vor rund 15 Jahren eine große Tourismusoffensive startete, wurde auf Cayo Coco ein erstes Hotel eröffnet. Heute sind die Gärten der Könige, die Jardines del Rey, Kubas zweitwichtigstes Ziel für Bade- und Pauschaltouristen.
Geheimtipp für Erholungssuchende: Die Cayos von Villa Clara
"Als ich im Jahr 2001 angefangen habe, hier auf den Cayos zu arbeiten, gab es nur eine kleine Bungalowanlage mit 24 Zimmern, die Villa Las Brujas. In den Jahren darauf wurden dann die anderen Hotels gebaut", berichtet Yaylin Morales Gonzales. Die 29-jährige hat miterlebt, wie sich die drei Cayos Santa Maria, Ensenachos und Las Brujas innerhalb von zehn Jahren komplett gewandelt haben: Aus unbewohnten, von Mangroven bewachsenen Koralleninseln wurde ein Ziel für hochwertigen Strand- und Spa-Urlaub. Im Gegensatz zu den überfüllten Stränden um Varadero, an denen sich zahlreiche Restaurants, Diskotheken und Souvenirgeschäfte befinden, eignen sich die von Dünen und Mangroven überzogenen Cayos in der Provinz Villa Clara vor allem für Urlauber, die Ruhe und Entspannung suchen – auch wenn sich auf den drei Cayos inzwischen rund 2000 Hotelzimmer finden.
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