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Wandern und Pilgern auf den Spuren Maria Magdalenas
Ein Besuch der Grotte Sainte-Marie-Magdaleine, in der sich Maria Magdalena jahrzehntelang vor den Römern versteckt haben soll, lässt sich ideal mit einer Wanderung über das Sainte-Baume-Gebirgsmassiv verbinden. Da das Hochplateau kaum Schatten bietet, empfiehlt es sich, die Wanderung schon morgens zu beginnen – damit man sich beim Einbruch der Mittagshitze bereits auf dem Rückweg befindet, der zum Großteil durch schattige Eiben-, Linden- und Kiefernwälder führt. Im Anschluss an die Wanderung lohnt sich ein Abstecher in die Kleinstadt Saint-Maximin-la-Sainte-Baume. Die Provinzstadt, in der Maria begraben sein soll, war über viele Jahrhunderte eines der wichtigsten Pilgerziele Frankreichs.
Wanderungen ins Blaue: Auf literarischen Spuren und GPS-kartierten Routen entlang der Cote d’Azur
Der Nürnberger Ralf Nestmeyer, seit Jahren ein passionierter Südfrankreich-Reisender, hat im vergangenen Jahr erstmals einen Provence-Wanderführer herausgegeben. Das Buch, das 38 GPS-vermessene Touren enthält, stellt neben zahlreichen Routen durch das Binnenland auch einige der schönsten Küstenwanderungen vor. Ganz in der Nähe von Nestmeyers Wanderrouten findet sich das Küstenstädtchen Sanary-sur-Mer. In den 30er Jahren lebten hier unter anderem Leon Feuchtwanger und Ludwig Marcuse, Arnold und Stefan Zweig, Heinrich und Thomas Mann, Egon Erwin Kisch und Arthur Köstler, Theodor Wolff und Joseph Roth, Hermann Kesten und Franz Werfel.
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