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In sein, ohne arm zu werden: Kostenlose Museen und die Märkte im East End bieten viel London für wenig Geld!
Die Nationalgalerie ist nur eines von rund einem Dutzend Museen, die in London völlig kostenfrei besucht werden können - darunter auch die National Portrait Gallery, das British Museum, mit seinen sehenswerten Sammlungen von Funden aus Griechenland, Ägypten und Südasien, die Kunstgalerien Tate Britain und Tate Modern sowie das Victoria & Albert Museum. Wer einen London-Besuch günstig gestalten will, sollte sich auch auf den traditionellen Märkten umsehen - insbesondere im Eastend. Ein T-Shirt für 3 Pfund oder eine Hose für 5 Pfund - auf dem sonntäglichen Straßenmarkt in der der Petticoat Lane, der sich eher an Einheimische als an Touristen richtet, ist das kein Problem. Ebenfalls lohnend: Ein Bummel über den größten Blumenmarkt Londons, den Flower Market in der Columbia Road, auf dem Blumen, Grünpflanzen und Gartenbedarf verkauft werden. Ähnlich wie am Hamburger Fischmarkt preisen die Händler lauthals ihre Waren an - und wer mehr kauft, bekommt seine Blumen natürlich billiger.
Dampflokomotiven, Irrgärten und Tarzansprünge - der Lake District bietet mehr als nur Wanderwege
Etwa eine Tonne Kohle, berichtet Lokführer Tim Servin, der mit rußgeschwärzten Händen im Führerhaus steht, verbraucht seine Lokomotive pro Tag. Eine Arbeit, bei der man sich schmutzig macht, doch Tim Servin stört das nicht: "Wenn wir hier nicht wären, hätten viele Kinder gar keine Chance mehr, eine echte Dampflokomotive zu sehen." Eine weitere Familienattraktion des Lake Districts findet sich an der Straße Richtung Kendal. Graham und Jane Wadswoth betreiben dort das erste Maisfeld-Labyrinth im Lake District. Wem der Irrgarten noch zu wenig Herausforderung bietet, für den empfiehlt sich ein Abstecher in den Grizedale Forest, wo hoch oben zwischen den Baumwipfeln Mutproben bestanden werden können, darunter ein echter Tarzansprung.
Ein Hase namens Peter: Auf den Spuren Beatrix Potters durch den Lake District
Die berühmte Kinderbuchautorin Beatrix Potter, die nichts mit Harry Potter, aber dafür viel mit der Kultfigur Peter Rabbit zu tun hat, ist die Initiatorin des Naturschutzes im englischen Lake District: Als sie mit dem Buch "Peter Rabbit", das im Jahr 1903 erstmals erschien und bis heute als eines der beliebtesten englischen Kinderbücher gilt, wohlhabend geworden war, kaufte sie sich die Farm Hill Top und hielt dort Schafe. In der Erlebnisausstellung "World of Beatrix Potter" in Bowness-on-Windermere werden alle 23 Beatrix-Potter-Geschichten, darunter Mrs. Tiggy-Winkle, Jemima Puddle-Duck, Benjamin Bunny und Mrs. Moppet, als Figurenensemble dreidimensional dargestellt.
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