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Im Land der Vulkane – auf dem Zugdach durch die Anden
Schon Alexander von Humboldt, der Ecuador im Jahr 1802 bereitste, war vom Vulkanreichtum des Landes fasziniert. Für die Strecke von Quito nach Süden, an der heute die legendäre Panamericana verläuft, prägte er die Bezeichnung „Straße der Vulkane“. In der Nähe des Cotopaxi, eines 5897 Meter hohen aktiven Vulkans, dessen Gipfel wie ein schneebedeckter Kegel aus der Hochebene ragt, hatte Humboldt einst übernachtet. Der Cotopaxi gehört inzwischen zu den wichtigsten Touristenzielen des Landes. Die Gipfeltouren beginnen meist kurz nach Mitternacht, nach sechs bis sieben Stunden, wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, ist der Kraterrand erreicht. Wer weniger ambitioniert ist, kann die landschaftlichen Schönheiten der Anden auf eine ebenfalls abenteuerliche, aber weniger anstrengende Art und Weise genießen. Ab der Stadt Riobamba fährt einmal pro Woche ein kleiner Zug über Guamote nach Alausi und anschließend talwärts. Die begehrtesten Sitzplätze finden sich dabei nicht im Inneren der Passagierwaggons, sondern direkt auf dem Dach. Eisenbahntechnischer Höhepunkt der Fahrt ist die Überwindung der sogenannten Teufelsnase. Auf etwa zwei Kilometern wird ein Gefälle von insgesamt 500 Metern zurückgelegt – die steilste Bahnstrecke der Welt.
 
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Naturparadies Galapagos – Besuch bei einem Enkel deutscher Zivilisationsflüchtlinge
Es war eine abenteuerliche Reise ans Ende der Welt, die Heinz Wittmer, ein Sekretär des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauers, mit seiner Frau Margret im Jahr 1932 angetreten war: zusammen mit ihrem Sohn Harry wanderte das Ehepaar auf eine nahezu unbewohnte Insel innerhalb des Galapagos-Archipels aus. In der ersten Zeit lebten die Wittmers in einer verlassenen Seeräuberhöhle, dort kam im Jahr 1933 auch ihr Sohn Rolf zur Welt. Rolf Wittmer ist mittlerweile 70 Jahre alt, aber fährt noch immer mit seinem Schiff, der "Tip-Top II" durch das Pazifik-Archipel und zeigt Touristen die Naturschönheiten der Inseln. Deren wichtigste Besonderheit: die Tiere zeigen so gut wie keine Scheu vor dem Menschen. Kein Wunder, dass Charles Darwin auf Galapagos ideale Bedingungen vorfand, um die Natur zu beobachten. Sein Besuch auf Galapagos legte die Grundlage für die Theorie zur Entstehung der Arten...
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