Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

Costa Verde

Pirateninseln, Goldstraßen, Schnapsbrennereien – Brasiliens Costa Verde bietet mehr als nur Traumstrände

 Die Costa Verde, die grüne Küste südlich von Rio de Janeiro, an der atlantischer Regenwald und Atlantik fast nahtlos ineinander über gehen, wird von den Einheimischen die brasilianische Karibik genannt. Hier finden sich einsame Strände und Buchten auf ehemaligen Pirateninseln wie der Ilha Grande, alte Goldstraßen und Schnapsbrennereien – und die 30.000 Einwohner-Stadt Paraty: ein Kolonialidyll in den Tropen, das Geschichts- und Architekturinteressierten viel zu bieten hat, das sich aber auch bestens als Ausgangspunkt für Schonertouren und für Besuche von Inseln und Stränden eignet.

 

Nach dem Goldrausch vergessen – die Barockstadt Paraty hat ihre Idylle bewahrt

Wer durch das beschauliche Städtchen mit den Kopfsteinpflasterstraßen und den weißgetünchten Häusern mit bunten Türen und Fensterläden läuft, kann sich kaum vorstellen, dass hier vor rund 300 Jahren der drittgrößte Hafen ganz Brasiliens war. In der Blütezeit Paratys hatte jede Sozialschicht ihre eigene Kirche – die Jesuitenkirche Santa Rita war von freien Sklaven und Mulatten errichtet worden, die Igreja das Dores war die Kirche der weißen Oberschicht und und in der 1725 erbaute Kirche Igreja do Rasário durften sich die Sklaven versammeln. 

 

 

 

 

 

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