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Über den Wipfeln von Borneo: Das Sultanat Brunei verbindet Öko-Tourismus und Umweltschutz
Morgens um 4:30 klopft Sam San Jose an die Fenster der Schlafzimmer des Ulu Ulu Resorts. „Frühstücken könnt ihr später“, meint der 43-jährige Philippine, der seit 15 Jahren in Brunei lebt und dort als Tourguide arbeitet. Ein paar Schlucke Kaffee nach dem Aufstehen hingegen sind erlaubt. Doch bereits wenige Minuten später drückt Sam seinen beiden deutschen Gästen Taschenlampen in die Hand und drängt zum Aufbruch – schließlich sind 1226 hölzerne Stufen und anschließend 25 Höhenmeter auf Aluminiumleitern zu bewältigen, bevor seine Besucher einen weiten Blick über das Kronendach des Regenwalds auf der Insel Borneo genießen können. Einen Primärregenwald, der hier, im Grenzgebiet von Brunei zu Malaysia, noch bestens erhalten ist. Am Spektakulärsten ist der Ausblick am frühen Morgen, wenn weiße Nebelschwaden durch die Wipfel wabern und sich der Tag erst noch aus der Morgendämmerung freikämpfen muss.
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